Packet Radio

Station BW0AKL ( Axel )

Station BW1FDD ( Frank )

Frank und meine Wenigkeit ( Axel) habe uns entschlossen, uns gemeinsam mit unseren Partnern Ingo und Maik ( Gateway-Deutschland.de ) die Herausforderung anzunehmen.

Packet Radio via TS3 weitere Info´s auf der Seite
Gateway-Deutschland.de

(c) gateway-deutschland.de

 

"Da wird Ihnen geholfen!".

"herzlichen Dank"

Ingo DAD622 und Maik HB1DIG


Packet Radio ist ein Verfahren zur digitalen Datenübertragung im Amateur- und CB-Funk. Die Informationen werden in kurzen Datenpaketen (meist maximal 255 Byte) ausgesendet und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Rechner kommunizieren dadurch drahtlos mit automatischer Fehlerkorrektur.

 

Zwischen Sender und Empfänger können Relaisstationen (Digipeater) die Pakete empfangen und wieder aussenden um Entfernungen über mehrere 100 km zu erreichen, vor allem wenn die Digipeater einen erhöhten Standort haben. Intelligente Knoten sind zudem in der Lage Datenpakete optimal über verschiedene Teilstrecken zum Empfänger zu leiten (Routing).

Die Geschichte reicht zurück in die 1960er Jahre. Damals waren Rechner per Funk im Alohanet der Universität von Hawaii verbunden, die auf verschiedenen Inseln standen.

 

Funkamateure aus Tucson (Arizona) gründeten 1981 die TAPR (Tucson Amateur Packet Radio Inc.) um ein lokales Datennetz auf Amateurfunk-Frequenzen aufzubauen. Sie prägten den Begriff Packet Radio, der auch im Deutschen gebräuchlich ist.

 

Funkamateure der AMSAT legten das Protokoll für die Datenübertragung zum Amateurfunk-Satelliten OSCAR 10 fest. Für die Datenübertragung gab es bereits das X.25-Protokoll, in Deutschland als Datex-P. Für den Amateurfunk wurde das ähnliche Verfahren AX.25 (A = Amateur) festgelegt. Es entspricht der zweiten Schicht Datensicherung im ISO-OSI-Modell.

 

Die TAPR entwickelte 1983 dafür den Controller TNC1 (TNC = Terminal Node Controller). Die Betriebsart Packet Radio verbreitete sich in Deutschland um 1985 mit dem TNC2 auf Basis des Z80-Prozessors und 1993 folgte in Deutschland der TNC3S auf Basis des 16/32-bit-Microcontrollers MC68302 mit dem Mikroprozessor 68000/08. Damit konnten zwei Funkgeräte von einem Rechner gesteuert werden. Die Rechenleistung des TNC3S reichte für den Betrieb eines wartungsfreundlichen Digipeater, weil keine Festplatten mehr die Lebensdauer beschränkten. 1997 folgte in Deutschland der TNC4E, der den Anschluss von drei Funkgeräten ermöglichte und eine Netzwerk-Schnittstelle zur Kommunikation mit Computer und anderen TNC4E hatte.

 

Richtfunkverbindungen zwischen den Digipeatern ermöglichten den Aufbau eines internationalen Packet-Radio-Netzes zum Austausch von privaten und persönlichen Nachrichten, lange bevor dies über das Internet allgemein üblich wurde.

 

Ein TNC kann durch einen PC mit entsprechendem Programm realisiert werden. Das Funkgerät wird über ein Modem oder die Soundkarte angeschlossen.

 

Seit Oktober 1994 ist die Übertragung digitaler Daten auch auf einigen Kanälen des CB-Funks (Jedermannfunk) erlaubt.

 

2017 meldete die BNetzA, dass das Packet-Radio-Netz nicht mehr flächendeckend nutzbar sei und gab in der Mitteilung 695[1] die Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz frei zur Nutzung durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse E. Umgebaute WLAN-Accesspoints werden mit modifizierter Software auf Amateurfunkfrequenzen im Rahmen des Projekts HAMNET genutzt.

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