27. Juni 2018, 13:34 Uhr

Aufnahme von Frank DO1FDD



Schüler des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg bei Stuttgart haben am Mittwoch ein Funk-Interview mit dem Künzelsauer Astronaten Alexander Gerst (42) geführt. Gut elf Minuten Zeit hatten sie zusammen mit einem Gymnasium in Leverkusen, um Fragen zum Leben auf der Internationalen Raumstation ISS zu stellen.

 

400 Kilometer über ihnen erzählte Gerst unter anderem, dass er einmal die Woche Staub wischen muss, eine Kerzenflamme rund ist, er nichts davon hält, Müll im All zu entsorgen und die Astronauten bei einem medizinischen Notfall innerhalb eines Tages auf der Erde sein könnten.

 

Das Gespräch im Minutenprotokoll

 

  • 12.31 Uhr: Den Berechnungen zufolge steht die ISS über dem Atlantik. Man hört nur ein Rauschen. Die Spannung steigt.

  • 12.32 Uhr: Dreimal gehen die Rufe der Schüler aus Leverkusen in die Leere, dann ist die Stimme von Alexander Gerst deutlich zu hören.

  • 12.34 Uhr: Tessa (11) aus Leverkusen fragt, welche alltäglichen Dinge Gerst vermisst. Duschen und Laufen im Wald, antwortet er.

  • 12.35 Uhr: Die erste Frage aus Herrenberg. Roman (16) möchte wissen, ob man von der ISS Feuerwerk sehen kann. Ja, sagt Gerst. Als kleine Blitze könne er gerade die abendlichen Touristenfeuerwerke an der italienischen Küste erkennen.

  • 12.36 Uhr: Hält er Leben auf Mars und Mond für möglich? Eigentlich nicht, antwortet „Astro-Alex“, zumindest nicht in absehbarer Zeit. „Sie sind recht lebensfeindlich.“

 

 

12.37 Uhr: Der 17-jährige Max vom Schickhardt-Gymnsium möchte wissen, was Gerst von der Idee hält, Müll im All zu entsorgen. Gar nichts, sagt der. „Das wäre die dümmste Idee, die es gibt.“

  • 12.38 Uhr: Charlotte (13) aus NRW fragt, wie sauber die Luft auf der ISS ist. „Wir müssen einmal in der Woche Staub wischen“, erzählt Gerst.

  • 12.40 Uhr: Max (14) aus Herrenberg will wissen, wie schnell das Internet auf der ISS ist. Es gibt kein Internet dort, sagt Gerst. Beim Twittern etwa helfen ihm Freunde auf der Erde.

  • 12.41 Uhr: Vielleicht noch eine Minute. Anne (17) erfährt, dass jedes Besatzungsmitglied der ISS in einem medizinischen Notfall - und wenn Antibiotikum nicht anschlägt - innerhalb eines Tages unten sein kann.

  • 12.42 Uhr: Benjamin (9) aus Herrenberg kann seine Frage noch stellen. Und erfährt, dass Gerst im All sehr gerne Gemüse isst - im Gegensatz zum Alltag auf der Erde.

  • 12.43 Uhr: Wie viel vom Dank aus Deutschland Gerst dort oben noch hört, ist nicht klar. Auf die Sekunde genau geht seine Stimme im Rauschen unter. Die ISS fliegt mit 28.000 Stundenkilometern Richtung Osttürkei davon.

 

Insgesamt haben in den nächsten Monaten Schüler von 15 deutschen Schulen im Rahmen des „Amateur Radio in the International Space Station (ARISS)“-Projekts die Chance zu solchen Interviews. Unterstützt wird das Ganze vom Deutschen Amateur-Radio Club (DARC) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).



DXGWT


DX Verbindung Cobra 08/DE2AKL mit Alfa Bravo 1 (Andreas ) aus der Nähe von Bremen.

Datum 18 Jan.2018  Time 17:15

 


Unser Technik Chef Rene beim QSO auf dem Fieldday

DO1VB/Echo 02


Hier einige Videos über die Geschichte des Amateurfunk .

Ein Film von 1955 über den Amateurfunk. Heute ist die Technik zwar eine andere aber das Grundsätzliche im Film gezeigte ist auch heute noch so.


Nach einiger Zeit des Pröbelns schaffen es die Amateurfunker Lauber und Ritz aus Hedingen/ZH, mit Kollegen in Puerto Rico in Kontakt zu treten. Speziell daran: Die Verbindung läuft via Mond. [«Antenne» vom 5. Juli 1965]

Der Kommentar ist in Schweizerdeutsch (-:

 


Video ueber die Contest Aktivitaeten des Radioclubs der damaligen TH-Dresden. Aufgenommen vom studentischen Videoclub, kommentiert von Eike DM3ML.

 

Zum Gedenken

RIP

 


Am 01.08.2017 hatte die Internationale Raumstation (ISS) einen Ihrer Amatuerfunk-Schulkontakte. Die Gegenstation war auf dem VCP-Bundesplatz in Großzerlang.

Weitere Videos folgen


Aufnahmen von QSO´s

René, HB9NBG hat gestern Abend auf 40m einige QSO’s gemacht.

(Datum 04.12.207)

René, hat uns 2 QSO’s aufgezeichnet, die er mit OM’s aus England geführt hat.

 

(Vielen Dank für freundliche Unterstützung von René, HB9NBG)

 

Genau genommen ist der Amateurfunk das erste multimediale und soziale Netzwerk der Welt. Ein Funkfreund formulierte es einmal so: „Du rufst und irgendwo antwortet jemand, der dich hört und du weißt nicht, wer es ist“. Dabei kann dieser Mensch auch in einem ganz anderen Teil der Erde leben.

zum anhören einfach anklicken